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12.05. 2020

Tag der Pflege im Klinikum Niederlausitz

Am 12. Mai begehen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbund der Pflegenden (ICN) den internationalen Tag der Pflege. Er soll den Schweinwerfer auf die Menschen richten, die täglich überall auf der Welt als Pflegefachkräfte kranke und alte Menschen pflegen und ihnen die Aufmerksamkeit schenken, die sie brauchen.

Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie sind die Krankenschwestern und Pfleger das tragenden Element der Notfallpläne in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Im Klinikum Niederlausitz ist Denise Hausdorf verantwortlich für die 470 Pflegekräfte des Hauses. Seit Beginn der Corona-Krise haben alle Pfleger und Krankenschwestern an einem Strang gezogen, um die akute Krise zu bewältigen, berichtet die Pflegedirektorin Hausdorf. Dienstpläne wurden neu geschrieben, Pflegekräfte auf neue Stationen zur Betreuung von Infizierten und Covid-Patienten herangezogen. Auch wurden Schwestern an Beatmungsgeräten neu geschult, um die Kapazität an Beatmungsbetten in kurzer Zeit von acht auf 35 aufzustocken. Viele Pflegekräfte aus der Klinik Lauchhammer haben daher kurzfristig ihren Dienstort auf die neu eingerichteten Intensiv- und Quarantänestationen am Standort der Klinik Senftenberg verlegt. Das ging alles reibungslos und „mit einer großen Welle der Bereitschaft und des Verständnisses für die Situation", sagt Denise Hausdorf.
Höheres Risiko in Krisenzeiten

Nicht nur flexibler Einsatz ist beim Pflegepersonal in Krisenzeiten gefragt. Auch sind sie die ersten, die einem höheren Krankheitsrisiko ausgesetzt sind. Das war und ist auch in der anhaltenden Corona-Krise so. Weltweit hatten sich laut ICN bis Mitte April schon über 20.000 Mitarbeiter im Gesundheitssystem in über 50 Ländern mit dem Sars-Cov-2 Virus angesteckt. Viele sind an COVID-19 gestorben. Laut dem Weltbund der Pflegenden (ICN), zu dem auch der deutsche Berufsverband für Pflegeberufe gehört, ist die Situation besonders dramatisch, wenn nicht genügend Schutzkleidung für das Pflegepersonal zur Verfügung steht. Mittlerweile hat sich in Deutschland die Versorgungslage mit Masken, Schutzvisieren und Desinfektionsmitteln wieder entspannt, so dass genügend Vorsorge für das Fachpersonal als auch für die Patienten getroffen werden kann.
Wertschätzung für das Berufsbild.

Der internationale Tag der Pflege soll eine Wertschätzung für das Berufsbild der Krankenschwestern und Pfleger zum Ausdruck bringen und die Öffentlichkeit daran erinnern, wie wichtig diese Fachkräfte für die Gesellschaft sind. Entstanden ist der Jahrestag als Erinnerung an die britische Krankenschwester. Florence Nightingale, die genau vor 200 Jahren am 12. Mai 1820 geboren ist. Sie gilt als Begründerin der modernen Krankenpflege. Berühmt wurde sie zuerst durch ihren Einsatz während des Krieges zwischen England und dem Osmanischen Reich Mitte des 19. Jahrhunderts in den britischen Lazaretten. Dort starben zu der Zeit mehr Soldaten an Krankheiten als an direkten Kriegsverletzungen. Die junge Frau verbesserte die hygienischen Bedingungen und die Pflege umfassend, so dass die Todeszahlen stark zurückgingen. Sie war dafür bekannt, dass sie nachts noch einmal durch das Lazarett mit einer Lampe in der Hand wanderte, um nach den Kranken zu sehen. Die Soldaten gaben ihr den liebevollen Spitznamen „die Lady mit der Lampe".
 
 

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