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16.07. 2020

Nachtrag zur Pressemitteilung „Sanierungskonzept im Klinikum Niederlausitz geht auf“

Senftenberg, 16. Juli 2020. Entgegen einer anders lautenden Medienberichterstattung, die gestern für mehrere Stunden auf der Webseite der Lausitzer Rundschau veröffentlicht wurde, stellt Tobias Vaasen, Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH, ergänzend zur Pressemitteilung „Sanierungskonzept im Klinikum Niederlausitz geht auf“ des Klinikums Niederlausitz vom 7. Juli klar:

„Es gibt aktuell keine konkreten Pläne dahingehend, welche und wie viele Stellen im Rahmen des wirtschaftlichen Sanierungsprozesses, in dem wir uns gerade befinden, abgebaut werden. Es wird Anpassungen bei Stellenplänen geben. Das kann in beide Richtungen gehen: In einigen medizinischen Bereichen, zum Beispiel auf der Intensivstation, müssen wir nach oben nachsteuern. Es wird andere Bereiche geben, wo wir Stellen reduzieren werden. Aussagen, dass alle Mitarbeiter im nicht-medizinischen Bereich um ihre Arbeitsplätze bangen müssen, sind schlichtweg falsch, zeugen von einer unprofessionellen Berichterstattung und haben zu einer massiven und unnötigen Verunsicherung bei unseren Mitarbeitern geführt.

Bei den anstehenden Prozessen, die für eine gute Perspektive des Klinikums und damit für die Gesundheitsversorgung einer ganzen Region zweifellos notwendig sind, gehen wir sorgsam, sozialverträglich und verantwortungsvoll mit unseren Mitarbeitern um. Diejenigen, die tatsächlich vom Stellenabbau betroffen sind, werden in persönlichen Gesprächen darauf vorbereitet. Dies geschieht immer transparent, offen, im engen Austausch mit dem Betriebsrat und nicht über einen Zeitungsartikel.

Die Mitarbeiter des Klinikums ziehen engagiert an einem Strang, um im Sinne der Patienten, des medizinischen Fortschritts und eines guten Arbeitsumfelds die für die wirtschaftliche Sanierung notwendigen Ziele zu erreichen. Verallgemeinernd von ‚dicker Luft‘ zu sprechen, wird der Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter des Klinikums nicht gerecht und wertet die positive Aufbruchsstimmung, die wir erleben, ab.“
 
 

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