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24.04. 2020

Ein offenes Ohr für Angehörige

In Zeiten der Corona-Pandemie geht das Klinikum neue Wege bei der Zusammenarbeit mit Verwandten von Patienten. Wegen des Besucherstopps hat der Angehörigenbetreuungsdienst eine Hotline eingerichtet. Nahestehende Familienmitglieder erhalten bei Manuela Schale und Kathrin Wagler die wichtigsten Informationen.

„Auf welcher Station liegt mein Ehepartner?“ „Wo kann ich die persönlichen Sachen für meine Mutter abgeben?“ „Unter welcher Nummer kann ich nachfragen, wie es Opa nach der Operation geht?“ Diese und andere Fragen bewegen die Menschen, die sich bei Kathrin Wagler und Manuela Schale unter der Telefon-Hotline des Angehörigenbetreuungsdienstes melden. Seit vor gut einem Monat der generelle Besucherstopp am Klinikum Niederlausitz verhängt wurde, um Patienten und Mitarbeiter vor möglichen Infektionen mit dem Corona-Virus zu schützen, ist die Hotline geschaltet.
Die beiden Mitarbeiterinnen haben offene Ohren für die Sorgen und Fragen der Angehörigen und geben mit ruhiger Stimme freundlich Auskunft. „Die Leute sind froh, dass sie einen Ansprechpartner haben. Details zum Gesundheitszustand der Patienten dürfen wir wegen des Datenschutzes nicht nennen. Aber wir klären zum Beispiel, wann Angehörige auf der jeweiligen Station anrufen können, um Näheres zu erfahren“, sagt Manuela Schale.
Die erfahrene Kinderkrankenschwester und ihre Kollegin Kathrin Wagler, die seit vielen Jahren als examinierte Krankenschwester am Klinikum Niederlausitz tätig ist, gehören nicht nur am Angehörigentelefon zu den ersten Ansprechpartnern, denen Patienten im Klinikum Niederlausitz begegnen. Sie kümmern sich hauptsächlich um die pflegerische Aufnahme der Patienten, die stationär oder ambulant am Klinikum behandelt werden. Beim Anamnese-Gespräch klären sie viele Fragen zum Gesundheitszustand, nehmen Blut ab, messen beim EKG die Aktivität des Herzens und legen erste Flexülen. „Wir gehören mit zu den ersten Ansprechpartnern, die die Patienten im Klinikum kennenlernen. Wir wollen, dass die Menschen sich von Anfang an bei uns aufgehoben und geborgen fühlen“, sagt Kathrin Wagler.
Gerade jetzt, während des Ausnahmezustandes durch die Corona-Pandemie, ist der Aufenthalt im Klinikum für Patienten und deren Angehörige eine besondere Situation. Denn das Besuchsverbot gilt für alle Stationen. Ausgenommen sind lediglich lebensbedrohlich Erkrankte und Schwangere unter der Geburt, die jeweils von einer Person besucht werden dürfen. Das Pflegeteam ist deshalb mit Herzblut im Einsatz und bemüht sich, die fehlenden Besuche durch persönliche Zuwendung und liebevolle Betreuung zu kompensieren.

Zur Info
Die Mitarbeiterinnen der Telefon-Hotline des Angehörigenbetreuungsdienstes sind werktags unter der Nummer 03573/753899 in der Zeit von 7:30 bis 11:30 Uhr erreichbar.
 
 

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Referentin Unternehmenskommunikation

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