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10.08. 2012

„Bewegtes“ Pflegeforum in Klettwitz – Kinaesthetics als nachhaltiges Lernangebot

Am 2. Juni 2012 findet am FamilienCampus Lausitz in Klettwitz das jährliche Pflegeforum der Klinikum Niederlausitz GmbH und der ASB Altenpflegeheim GmbH Brieske für interessierte Pflegekräfte statt.

Die Anforderungen an die pflegerischen Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen steigen ständig. Flexibel sein, heißt beweglich sein, sowohl in fachlicher als auch in körperlicher Hinsicht. Aber Pflege ist selten vorhersehbar. Die Art und Weise ihres Tuns hat Einfluss auf die Gesundheit der Patienten und auch auf die eigene. Das diesjährige Pflegeforum des Klinikums Niederlausitz und des ASB Altenpflegeheims Brieske widmet sich der Gestaltung alltäglicher Pflegesituationen als Lernprozesse für Pflegende und Patienten. Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege.

Dass Bewegungskompetenz weder eine Frage des Alters noch der Profession ist, werden die Referenten am Vormittag auf vielschichtige Weise darstellen. Den Nachmittag können die Teilnehmer in einem der Workshops rund um das Thema Kinaesthetics aktiv mitgestalten. Es gilt, das eigene Bewegungspotential und die Auswirkung der Bewegungsmöglichkeiten im pflegerischen Kontext zu entdecken und zu erweitern.

Kinaesthetics in der Pflege ermöglicht gezielte professionelle Hilfe zur Selbsthilfe. In gemeinsamen Interaktionen mit dem Patienten erspüren Pflegende deren individuelle Bewegungsmuster und -möglichkeiten und helfen ihnen, ihre Aktivitäten selbstkontrolliert und wirksam zu gestalten. Bewegungskompetenz meint eben nicht nur Muskelkraft und körperliche Fitness, sondern den kreativen Umgang mit den eigenen Bewegungsmöglichkeiten.

„Im Klinikum Niederlausitz bilden wir alle Pflegekräfte in Kinaesthetics aus. Am Thema zu bleiben und regelmäßig zu üben, ist für die Mitarbeiter der Pflege enorm wichtig, da man aus verschiedenen Gründen schnell wieder in alte Verhaltensmuster rutscht“, so Dagmar Krause, Fachkrankenschwester für klinische Geriatrie und Rehabilitation und selbst ausgebildete Kinaesthetics-Trainerin für Grundkurse im Klinikum Niederlausitz. Rund 90 Prozent der Pflegekräfte im Klinikum sind bereits in Kinaesthetics ausgebildet und wenden es in ihrer täglichen Arbeit am und mit den Patienten an. Das ist langfristig auch eine gesundheitsfördernde Maßnahme für die Mitarbeiter im Klinikum.

Das diesjährige Pflegeforum am FamilienCampus Lausitz in Klettwitz will dazu beitragen, dass Pflegende das Bewusstsein für die eigene Gesunderhaltung, durch optimale Bewegungen, schärfen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die in der Pflege tätig sind. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.klinikum-niederlausitz.de, Telefon (03573) 75-1063.

Zum Thema: Was ist Kinaesthetics?

Der Begriff Kinaesthetics kann mit Kunst und Wissenschaft der Bewegungswahrnehmung übersetzt werden. Das zentrale Thema von Kinaesthetics ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung bei alltäglichen Aktivitäten. Diese werden in individuellen, erlernten und meist unbewussten Bewegungsmustern durchgeführt. Die Qualität dieser Bewegung hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit. Eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde und selbständige Lebensgestaltung ist die Fähigkeit, die eigene Bewegung an veränderte Bedingungen anpassen zu können. Kinaesthetics geht davon aus, dass die Unterstützung eines pflegebedürftigen Menschen dann gesundheits- und entwicklungsfördernd ist, wenn sie ihn in seinen eigenen Bewegungsmöglichkeiten, in seiner Eigenaktivität und Selbstwirksamkeit unterstützt. Eine Voraussetzung dafür ist die Bewegungskompetenz der pflegenden Person. Weitere Informationen im Internet unter www.kinaesthetics-deutschland.de und www.wir–pflegen-zuhause.de.

 
11.06. 2012

Klinikum Niederlausitz fördert Nachwuchskräfte im Bereich Humanmedizin mit Stipendien

Seit 2010 vergibt die Klinikum Niederlausitz GmbH Stipendien für Medizinstudenten. Die angehenden Ärzte bekommen monatlich eine finanzielle Unterstützung während des Studiums und absolvieren anschließend ihre Facharztausbildung im Klinikum.

Die Suche nach guten Ärzten erweist sich insbesondere in ländlichen Gegenden immer wieder als schwierig. Das ergeht auch dem Klinikum Niederlausitz nicht anders. Doch oftmals kann man selbst etwas tun, um einen Weg aus dieser Situation zu finden. Und das hat das Klinikum getan: Seit 2010 vergibt es Stipendien an Medizinstudenten, welche sich verpflichten, nach ihrem Examen im Klinikum Niederlausitz tätig zu sein. Mit Erfolg: Im Jahr 2011 haben bereits drei junge Frauen eine Fördervereinbarung unterzeichnet.

Jetzt wurde noch ein viertes Stipendium an eine weitere Bewerberin vergeben. Sie und eine der anderen Medizinstudentinnen kommen sogar aus den eigenen Reihen. Beide haben zuvor eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an der CampusSchule Lausitz des Klinikums absolviert und sich dann für das Studium der Humanmedizin entschieden. Zwei der vier Studentinnen haben bereits ihre Entscheidungen für die spätere Fachrichtung getroffen. Juliane Baumgardt aus Lauchhammer wird die Facharztweiterbildung im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe absolvieren. Johanna Fröhlich aus Göttingen wählte das Fachgebiet der Inneren Medizin.

"Es hilft nichts, sich immer nur über die Situation zu beklagen und von der Politik Hilfen zu fordern", sagt Simone Weber, Geschäftsführerin der Klinikum Niederlausitz GmbH. "Wir bieten den Studierenden direkt einen Anreiz, um bei uns tätig zu werden." Und dieser Anreiz kann sich durchaus sehen lassen: Mit monatlich 500 Euro werden die Medizinstudenten über einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren gefördert. Hinzu kommen eine persönliche Betreuung und das Angebot, an allen innerbetrieblichen Fortbildungen des Hauses schon während des Studiums teilzunehmen.“

Daniela Rütten, Leiterin der Personalabteilung im Klinikum sagt: „Ziel der Studienbeihilfe ist es, den medizinischen Nachwuchs in das Klinikum und die Region zu holen. Mit dieser finanziellen Starthilfe wollen wir langfristig dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft gut ausgebildete Fachärzte für die Versorgung der Patienten in der Region beschäftigen.“

 
14.06. 2012

Spiegelkabinett für Krebspatienten

Medizintechnik Kröger besucht FamilienCampus Lausitz und plant Zusammenarbeit

Gemeinsam mit ihrem Führungsteam und Mitarbeitern aus den Gesundheitsfachgeschäften besuchte Petra Kröger-Schumann, Geschäftsführerin der Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH in Massen, den FamilienCampus Lausitz in Klettwitz. Die Mitarbeiter der Firma Kröger haben sich die Angebote des FamilienCampus angesehen und auch getestet. Insbesondere das sogenannte Spiegelkabinett, ein Raum für die persönliche Wahrnehmung, ausgestattet mit Spiegeln, Umkleidekabinen, Perücken und vielem mehr, soll zukünftig für die Patienten und Kunden der Firma Kröger als besonderer Service zur Verfügung stehen. Hier werden speziell ausgebildete Mitarbeiter die Patienten, die durch eine Bestrahlung bei einer Krebserkrankung ihre Haare verloren haben, zu Perücken und auch darüber hinaus zu Makeup beraten.

„Wir begleiten die Patienten während ihrer Krankheit und möchten ihnen die bestmögliche Unterstützung anbieten. Ich bin überzeugt, dass das Spiegelkabinett gerade für Betreuung krebskranker Frauen eine Bereicherung ist. Ich stelle mir vor, dass die Patienten zum Beispiel auch ihre Angehörigen mitbringen und dann in angenehmer Atmosphäre einen Tag hier verbringen. Unsere Mitarbeiter werden die Patienten professionell beraten und sie haben alle Möglichkeiten sich auszuprobieren, um sich wohl zu fühlen. Denn das ist aus meiner Sicht besonders wichtig im Genesungsprozess, sich wohlfühlen“, beschreibt Petra Kröger-Schumann ihre Visionen.

Im gemeinsamen Gespräch mit den Verantwortlichen des FamilienCampus wurden auch noch weitere Ideen und Ansätze entwickelt, die zukünftig in Zusammenarbeit mit der Firma Kröger einen Platz auf dem FamilienCampus Lausitz finden könnten, so zum Beispiel auch ein spezielles Bewegungsprogramm für Menschen mit Amputationen. Petra Kröger-Schumann ist davon überzeugt, zusammen mit ihrem Team und dem FamilienCampus Lausitz spezielle Angebote für die Begleitung und Betreuung kranker Menschen in Südbrandenburg zu entwickeln.

Weitere Informationen zum FamilienCampus Lausitz www.familiencampus-lausitz.de

Weitere Informationen zu Medizintechnik Kröger www.medizintechnik-kroeger.de

 
23.05. 2012

Erste Hilfe am Arbeitsplatz

Lehrrettungswache der Klinikum Niederlausitz GmbH bietet am 8. Juni Erste Hilfe Kurs für betriebliche Ersthelfer an.

Herr Z. stürzt während seiner Arbeitszeit im Büro, zieht sich eine Kopfverletzung zu und ist ohne Bewusstsein. Zu seinem Glück ist eine engagierte ausgebildete Ersthelferin, Kollegin Frau M., in der Nähe und kann sofort eingreifen. Sie wendet erste Hilfe-Maßnahmen an, kontrolliert Bewusstsein sowie Atmung und setzt den Notruf ab. Bis der Rettungswagen eintrifft hat Frau M. die Kopfverletzung erstversorgt, die Vitalfunktionen aufrecht erhalten und vor allem Ruhe bewahrt. Sie konnte somit Schlimmeres verhindern.

Bei Unfallsituationen oder Menschen in Not zu helfen, ist nicht nur eine moralische, sondern auch eine rechtliche Pflicht. Die Anzahl der Ersthelfer in Einrichtungen und Unternehmen richtet sich nach der Anzahl der Mitarbeiter sowie der Art des Betriebes.

Unter Erster Hilfe versteht man die ersten Hilfsmaßnahmen, die an Ort und Stelle eingeleitet werden, bevor der Betroffene in ärztliche Behandlung kommt. Bis ein Notarzt oder Rettungswagen am Unfallort eintrifft, vergehen durchschnittlich 10 bis 15 Minuten - eine lange Zeit, die genutzt werden kann. Wirkungsvolle Erste Hilfe setzt eine gute Ausbildung voraus, denn die plötzliche Notwendigkeit zur Hilfeleistung lässt kaum Zeit, nachzulesen. „Durch den Notfall kann es bei den Ersthelfern und den in der Umgebung stehenden Personen manchmal zu unsicherem Verhalten kommen. Deshalb ist es wichtig, dass man versucht, durch Ruhe, sicheres Auftreten und umsichtiges Handeln und beruhigenden Zuspruch auf die Betroffenen und umher stehenden Passanten einzuwirken, um damit weitere Schäden zu verhindern“, sagt René Märten, leitender Lehrrettungsassistent in der Rettungswache Senftenberg.

Damit kollegiale Ersthilfe, wie sie Herr Z. erfuhr kein Einzelfall bleibt, bietet die Lehrrettungswache des Klinikums Niederlausitz am 8. Juni 2012 einen Auffrischungskurs für betriebliche Ersthelfer an. Anmeldung und weitere Informationen unter www.klinikum-niederlausitz.de sowie Telefon (03573) 75- 1153.

Die Lehrrettungswache Senftenberg des Klinikums Niederlausitz bietet für 2012 weitere Erste-Hilfe-Kurse zu verschiedenen Schwerpunkten an.

Erste Hilfe Kurs Auffrischung: 08.06.2012, 28.09.2012, 07.12.2012

Erste Hilfe Kurs – Grundkurs: 15.06. + 16.06.2012, 30.11. + 01.12.2012

Erste Hilfe bei Kindernotfällen: 23.06.2012

 
25.05. 2012

3 in 1: Blutgefäße optimal sehen, untersuchen und behandeln

Das Entstehen eines hochmodernen Angiographie-Traktes im Klinikum Niederlausitz

Nach knapp einem Jahr der akribischen Planung haben kürzlich die ersten Bauarbeiten zur Errichtung eines neuen Angiographie-Traktes im Klinikum Niederlausitz am Standort Senftenberg begonnen. Bis Ende August 2012 werden insgesamt 180 m2 Fläche umgestaltet, die bislang als Büroräume genutzt wurden. Nach Abschluss der Baumaßnahme steht ein hochmoderner Untersuchungs- und Behandlungsbereich für Blutgefäßerkrankungen zur Verfügung, in dem gleichzeitig auch Operationen durchgeführt werden können.

Als Angiographie wird die Untersuchung und Behandlung von Blutgefäßen unter Röntgenkontrolle bezeichnet. Der neue Bereich dient in erster Linie Patienten, deren Blutgefäße entweder eingeengt oder ganz verschlossen sind. Er bietet dann optimale Behandlungsmöglichkeiten und gliedert sich in drei Sektionen: Zentrum ist der großzügig dimensionierte Untersuchungs- und Behandlungsraum. „Hier wird eine völlig neue und hochmoderne Angiographie-Anlage mit digitaler Technik installiert. Insgesamt werden zum Wohle der Patienten etwa 1,1 Millionen Euro investiert. Für das erste Betriebsjahr rechnet das Klinikum mit etwa 400 zu behandelnden Patienten“, sagt Hendrik Karpinski, Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH.

Der Raum selbst wird mit einer kontrollierten Belüftungsanlage ausgestattet, so dass hier unter besten hygienischen Bedingungen zusätzlich kleinere operative Eingriffe, wie das Einsetzen von Herzschrittmachern, durchgeführt werden können. Hieran schließen sich zum einen die Patientenschleuse und zum anderen die Mitarbeiterschleuse. „Die beiden separaten Eingänge gewährleisten durch kontrollierten Zugang die notwendigen sterilen Maßgaben innerhalb des Untersuchungs- und Behandlungszentrums. In weiteren benachbarten Räumen wird die gesamte und sehr umfangreiche Technik untergebracht“, beschreibt Dr. med. Hartmut Husstedt, Chefarzt des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie und stellvertretender Ärztlicher Direktor, den im Prozess befindlichen Aufbau.

Die Fertigstellung der Bauarbeiten erfolgt voraussichtlich bis Ende August. Ab September wird die Anlage interdisziplinär vom Institut für Radiologie und Neuroradiologie, der Klinik für Gefäßchirurgie und der Praxisklinik Herz und Gefäße am Klinikstandort Senftenberg genutzt.

„Hierbei haben wir uns insbesondere bei komplexen und sehr aufwendig zu behandelnden Krankheitsbildern eine Expertise erarbeitet haben, die auch überregional Ihresgleichen sucht“, so Chefarzt Dr. Husstedt nicht ganz ohne Stolz. Das Klinikum Niederlausitz sichert mit dieser Investition im Bereich der Angiographie die medizinisch notwendige Versorgung der Menschen in der Region für die Zukunft.

 
19.01. 2012

Kein Ärztestreik im Klinikum Niederlausitz

Tarifeinigung mit dem Marburger Bund bereits im September letzten Jahres erzielt

Der Marburger Bund erwartet für den 26. Januar den Streikbeginn von 45.000 bis 50.000 Ärzten an den rund 600 kommunalen Krankenhäusern in Deutschland.
Die Klinikärzte wollen mit einem Streik höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen erstreiten. Anders im Klinikum Niederlausitz:

„In der Klinikum Niederlausitz GmbH wird es keinen Ärztestreik geben. Wir haben unsere Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund bereits im September des letzten Jahres für alle Parteien zufriedenstellend abschließen können“, so Hendrik Karpinski, Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH. „Auch die notwendigen Zustimmungen seitens unseres Aufsichtsrates und den Gremien des Marburger Bundes wurden bereits im vergangenen Jahr erteilt.“

Die Tarifvertragseinigung der Klinikum Niederlausitz GmbH umfasst neben prozentualen Erhöhungen der Tabellengehälter und die Einführung weiterer Berufsjahresstufen für Ärzte in Weiterbildung und Fachärzte, die Erhöhung und Neuregelung der Bereitschafts- und Rufbereitschaftsvergütungen sowie eine deutliche Erhöhung der Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge. Des Weiteren werden Zusatzurlaub für Nachtarbeit während der Bereitschaftsdienste bzw. ein Krankengeldzuschuss bis zur 39. Woche gewährt. Das bereits 2006 eingeführte und 2009 aktualisierte innovative Zulagensystem für zusätzliche Verantwortlichkeiten oder Qualifikationen wird fortgeführt. „Uns war es schon damals wichtig, einen Tarifvertrag zu gestalten, der sehr individuell für unsere Ärzte gut ist“, sagt Hendrik Karpinski.

Auch wenn andere Kliniken ab Ende Januar voraussichtlich streiken, wird der Krankenhausbetrieb im Klinikum Niederlausitz routinemäßig weiterlaufen. Deshalb wird es selbstverständlich auch keine Einschnitte in der regulären Patientenversorgung in Senftenberg und Lauchhammer geben.

Die Klinikum Niederlausitz GmbH ist ein kommunaler Gesundheitsdienstleister mit 529 stationären Betten und 60 tagesklinischen Behandlungsplätzen. Als größtes Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg sichern circa 1.200 Mitarbeiter an den Standorten Senftenberg und Lauchhammer die kompetente Versorgung von jährlich rund 18.100 stationären und 24.600 ambulanten Patienten.

 

 
07.11. 2012

"Herz in Gefahr"

Bundesweite Informationskampagne der Deutschen Herzstiftung. Klinikum Niederlausitz führt wieder Patientenveranstaltung durch, dieses Mal unter Leitung des neuen Chefarztes Dr. Meisinger.

Am Mittwoch, dem 21. November 2012, 16 Uhr, findet im Foyer der Klinikum Niederlausitz GmbH in Senftenberg eine Vortragsveranstaltung zum Thema "Herz in Gefahr" statt. "Herz in Gefahr" ist das Motto der Herzwochen 2012 der Deutschen Herzstiftung, die schwerpunktmäßig über Prävention, Diagnostik und Therapie der Koronaren Herzkrankheit informieren und sensibilisieren wollen.

Mit der Veranstaltung beteiligen sich die Ärzte der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin des Klinikums Niederlausitz an dieser bundesweiten Informationskampagne. Die Koronare Herzkrankheit (KHK) zählt weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. Bei dieser Erkrankung kommt es infolge einer Verengung der Herzkranzgefäße zu einer Mangeldurchblutung des Herzens, im schlimmsten Fall führt sie zum Herzinfarkt und zur Herzschwäche. Millionen von Menschen leiden an Verengungen der Herzkranzgefäße. Allein in Deutschland werden jährlich rund 665.000 Patienten wegen einer Koronaren Herzkrankheit in Krankenhäuser eingeliefert. Im Klinikum Niederlausitz werden pro Jahr etwa 1.500 Patienten mit dieser Erkrankung behandelt.

Die Koronare Herzkrankheit zählt zu den bedeutendsten Ursachen für Invalidität und Tod, dies gilt für Männer wie für Frauen. Beeinflussbare Risikofaktoren, wie zum Beispiel Rauchen, Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin und Diabetes sowie nichtbeeinflussbare Risikofaktoren, das Alter und die Genetik, spielen für ihre Entstehung eine wichtige Rolle. Leider wird die Erkrankung oft erst dann ernst genommen, wenn sie zu einem Herzinfarkt geführt hat.

"Wir möchten die breite Öffentlichkeit für die Ursachen und Gefahren der Koronaren Herzkrankheit sowie für die Wichtigkeit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung dieser Volkskrankheit sensibilisieren", erläutert Dr. Matthias Meisinger, neuer Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin seit September diesen Jahres. Es wird in seiner neuen Funktion zum ersten Mal im Rahmen der bundesweiten Herzwoche in Senftenberg diese Patientenveranstaltung durchführen. Die Veranstaltungsreihe an sich gibt es bereits seit vielen Jahren im Klinikum und erfährt immer großes Interesse von den Menschen der Region. In seinem Vortrag referiert Dr. Meisinger über die Therapiemöglichkeiten der Koronaren Herzkrankheit, insbesondere über interventionelle Behandlungsoperation und Bypass-Operation. Oberärztin Dr. Martina Matthes stellt in ihrem Vortrag das konservative Management der KHK-Therapie mit Lebensstiländerung und medikamentöser Behandlung vor. Die Ärzte stehen nach den Vorträgen den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 
09.08. 2011

Erste Hilfe im Unternehmen – Rettungswache Senftenberg bietet Lehrgänge für betriebliche Ersthelfer

Die (Lehr-) Rettungswache Senftenberg ist bereits seit 2005 ein fester Bestandteil der Klinikum Niederlausitz GmbH. Dort werden schon seit einigen Jahren erfolgreich Lehrgänge für Lebensrettende Sofortmaßnahmen, Erste Hilfe für Führerscheinbewerber und Fortbildungen für betriebliche Ersthelfer durchgeführt.

Für die nächsten Lehrveranstaltungen zum betrieblichen Ersthelfer sind noch freie Plätze vorhanden. Der Auffrischungskurs findet im nächsten Monat, am 2.09.2011, der Grundkurs am 23. und 24.09.2011 statt.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Kurse liegen unter anderem in der Vermeidung und Versorgung typischer Arbeitsunfälle und -verletzungen, der Hilfe bei Störungen der Atmung und des Kreislaufs oder in anwendbaren Maßnahmen zur psychischen Betreuung nach Unfällen.

An den Lehrgängen für betriebliche Ersthelfer kann jeder teilnehmen, der Angehöriger eines Betriebes, Unternehmens, einer Kindereinrichtung, einer Hochschule oder einer öffentlichen Einrichtung ist. Genauere Informationen zur Anzahl und Ausbildung von Ersthelfern sind im § 26 BGV (berufsgenossenschaftliche Vorschriften) A1 zu finden. Die Lehrgangskosten werden in der Regel von der Berufsgenossenschaft getragen. Durch die enge Kooperation mit der medakademie Berlin wird gewährleistet, dass die Ausbilder regelmäßig fortgebildet sowie die Inhalte der Schulungen und Übungsmöglichkeiten ständig nach den neuesten Erkenntnissen der Notfallmedizin aktualisiert werden. Vor allem das vorhandene Lehrkabinett der Lehrrettungswache Senftenberg bietet mit modernster, zum Teil auch transportabler Ausstattung, die Möglichkeit für interne und externe Schulungen. Ab einer Teilnehmerzahl von mindestens sieben Mitarbeitern ist es auch möglich, die Schulungen direkt im eigenen Unternehmen durchzuführen.

Anmeldung und Information unter Telefon 03573 / 75-1153.

 
22.07. 2011

Das Sandmännchen kommt – Netzwerk Gesunde Kinder lädt zum „1. Zwergensommerfest“ auf das AWO Gut Kemlitz ein

Am Samstag, den 27. August 2011 findet von 10 bis 16 Uhr, im Ferien- und Freizeitzentrum auf dem AWO Gut Kemlitz bei Dahme/Mark das erste „Zwergensommerfest“ statt. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam von den Netzwerken Gesunde Kinder der Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald.

Da sich die Netzwerke Gesunde Kinder in erster Linie an Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr richten, gibt es beim Zwergensommerfest zahlreiche Angebote für die ganz Kleinen, aber auch für Eltern und Geschwister. Die Veranstaltung richtet sich an die Familien der Netzwerke, die ehrenamtlichen Paten und Patinnen sowie interessierte Familien aus der Region.

Es gibt Spiele und viele Mitmachaktionen für die ganze Familie. In der Teddysprechstunde werden Teddys, Puppen oder sonstigen Kuscheltiere verarztet, die die Kinder mitbringen. Wissenschaftlich geht es bei Experimenten mit den kleinen Entdeckern zu. Auf den verschieden großen Hüpfburgen können sich alle Kinder so richtig austoben. Wer es lieber ruhiger mag, lässt sich von der Geschichtenerzählerin in die weite Welt der Bilderbücher entführen oder probiert aus, wie sich Obst und Gemüse kindgerecht verarbeiten lässt. Kinderschminken, Puppentheater, kleine Zirkus-Mitmach-Aktionen, Kremserfahrten und viele weitere Angebote, sorgen den ganzen Tag für Spaß und Freude. Als besonderes Highlight ist der Sandmann des Rundfunks Berlin-Brandenburg zu Besuch. Das AWO Gut Kemlitz ist ein Ferien- und Freizeitzentrum, und bietet mit seinem großzügigen Gelände, Spielplatz und Streicheltiergehegen einen ansprechenden Rahmen für das Fest und unterstützt aktiv die Veranstaltung. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Die Netzwerke Gesunde Kinder in Brandenburg koordinieren auf freiwilliger Basis ein umfassendes Angebot zur Begleitung von Familien für eine gesunde Entwicklung ihrer Kinder. Geschulte ehrenamtliche Paten begleiten junge Familien und vermitteln auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebote in der Lebenswelt der Kinder. Sie stellen Familien mit ihren Kindern in den gesellschaftlichen Mittelpunkt, bringen Unterstützung, stärken die Erziehungskompetenzen der Eltern und stabilisieren frühkindliche Beziehungen, damit Kinder sich gesund entwickeln können. Dieses Angebot gilt für alle Familien von der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr der Kinder, die im Einzugsgebiet eines lokalen Netzwerks geboren werden und aufwachsen. Die Netzwerke Gesunde Kinder leisten einen wesentlichen Beitrag für ein kinder- und familienfreundliches Brandenburg. Seitens des Landes werden sie sowohl politisch als auch finanziell unterstützt.

Weitere Informationen zu den Netzwerken unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de.

 
21.07. 2011

Familienpass Brandenburg jetzt auch im Klinikum Niederlausitz erhältlich

Der Familienpass bietet über 530 Ermäßigungen für Kultur-, Sport- und Freizeitangebote in Brandenburg und Berlin. Er kostet 5 Euro und ist vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2012 gültig. Ab sofort ist der Familienpass auch im Klinikum Niederlausitz, in den Büros des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder erhältlich. Tipp: Der Familienpass ist auch für Großeltern, Tanten, Onkel, Tagesmütter sowie Babysitter als idealer Freizeitplaner nutzbar und eignet sich zum Verschenken.

Netzwerk-Büro Senftenberg, Calauer Str. 8
Telefon (03573) 75- 1003

Netzwerk-Büro Lauchhammer, Friedensstr. 18
Telefon (03573) 75- 3472

Der Familienpass ist eine Initiative des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASF). Weitere Informationen zum Familienpass unter www.familienpass-brandenburg.de

 
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2012-06-14_Spiegelkabinett für Krebspatienten

Bild: (v.l.n.r.) Petra Kröger-Schumann und ihre Mitarbeiterinnen Heike Koschan und Jeannine Hachmann testen das Spiegelkabinett auf dem FamilienCampus Lausitz
(Foto: Daniela Graß / Klinikum Niederlausitz)

2012-05-23_Erste Hilfe am Arbeitsplatz

Erste Hilfe – Übung an der Trainingspuppe für den Ernstfall

2012-05-25_3 in 1: Blutgefäße optimal sehen

Die zukünftigen „Nutzer“ auf der Baustelle - Chefarzt Dr. med. Hartmut Husstedt (Institut für Radiologie und Neuroradiologie), Chefarzt Tom Hammermüller (Klinik für Gefäßchirurgie) und Oberärztin Tabea Krönert (Institut für Radiologie und Neuroradiologie)
(Foto: Klinikum Niederlausitz / Daniela Graß)

 

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Dr. med. Matthias Meisinger, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin
im Klinikum Niederlausitz (Foto: Steffen Rasche)

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Familienpass_2011_2012
reittherapie_k-pferde_105Bild: Mona Krengel (re.) bei dem Training mit Therapiepferd Funny (Foto: privat)
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Kinderuni_231Bild: Die jungen Studentinnen und Studenten der Kinderuni sind sehr wissbegierig und stellen viele Fragen [Foto: Hochschule Lausitz (FH)] (Bild: 2/2)
Kosmetik_im_Entbindungshotel_1_231Bild 1: Die Frauen auf der Entbindungsstation freuen sich auf das neue Kosmetikangebot (Foto: Klinikum Niederlausitz) (Bild: 1/2)
Kosmetik_im_Entbindungshotel_2_231Bild 2: Julia Knappe (29) aus Senftenberg, war eine der ersten, die das neue Kosmetikangebot auf der Entbindungsstation genutzt hat und sich von Kosmetikerin Cindy Müller (links) verwöhnen lässt (Foto: Klinikum Niederlausitz) (Bild: 2/2)