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Akademisches Lehrkrankenhaus

Seit Beginn 2017 ist die Klinikum Niederlausitz GmbH offiziell als Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) in Neuruppin anerkannt. Das Klinikum Niederlausitz ist damit neben dem Elbe-Elster Klinikum (Krankenhaus Herzberg), dem Helios Klinikum Bad Saarow, der Immanuel Klinik Rüdersdorf, dem Krankenhaus Märkisch-Oderland (Strausberg), dem Kreiskrankenhaus Prignitz (Perleberg) und dem Städtischen Klinikum Dessau ein weiteres Akademisches Lehrkrankenhaus der MHB. Insgesamt sind es aktuell über 20 kooperierende Kliniken und etwa 70 Lehrpraxen, die im Brandenburger Netzwerk der MHB agieren.

Ab 2018 werden die ersten Studenten ihre praktische Ausbildung in Senftenberg und Lauchhammer beginnen. In Gruppen von sieben Studierenden werden sie Praxisabschnitte des Medizinstudiums an den beiden Klinikstandorten absolvieren.

Das Klinikum Niederlausitz ist seit 2005 Partner der MHB, zunächst als kooperierendes Krankenhaus, jetzt Akademisches Lehrkrankenhaus. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, frühzeitig junge Nachwuchskräfte für eine Facharztausbildung zu interessieren, an das Klinikum zu binden und damit für die Bevölkerung der Region zu gewinnen. Derzeitig werden drei Studierende durch das Klinikum Niederlausitz gefördert.

Als Akademisches Lehrkrankenhaus der MHB beteiligt sich das Klinikum Niederlausitz an der Finanzierung der Studienkosten und wirkt umfangreich an der Lehre und Forschung mit, beispielsweise durch wissenschaftliches Lehrpersonal, Vorlesungen und Forschungsprojekte. Außerdem absolvieren die Studierenden im Klinikum ihre Famulaturen, das vorgeschriebene Praktikum von viermonatiger Dauer, oder Kliniktage. Zudem gibt es Möglichkeiten zu Promotion und Habilitation für Ärzte der kooperierenden Krankenhäuser.

Das Studium an der MHB ist praxisnah und patientenorientiert gestaltet und auf interdisziplinäres Denken ausgerichtet. Das Studium fördert kommunikative Fertigkeiten und soziale Fähigkeiten sowie die Weiterentwicklung der Persönlichkeit. Es erwartet von den Studierenden den Willen zum selbst organisierten und eigenverantwortlichen Lernen und ermutigt sie, ihr Studium individuell zu gestalten.