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Klinikbereich Lauchhammer 02.JPGKlinikbereich Lauchhammer - Haupteingang
Klinikbereich Senftenberg 01Klinikbereich Senftenberg - Haupteingang
Klinikbereich LauchhammerKlinikbereich Lauchhammer - Haupteingang
Lauchhammer CafeteriaKlinikbereich Lauchhammer - Cafeteria
Klinikbereich Senftenberg 02.JPGKlinikbereich Senftenberg
Lauchhammer Foyer.jpgFoyer Lauchhammer
Klinikbereich Lauchhammer 03.jpgKlinikbereich Lauchhammer - Haupteingang
 
 

Willkommen im Klinikum Niederlausitz

Die Klinikum Niederlausitz GmbH ist ein kommunaler Gesundheitsdienstleister mit 504 stationären Betten und 72 tagesklinischen Behandlungsplätzen in 14 Kliniken und 3 Instituten. Als größtes Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg sichern ca. 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die kompetente Versorgung von jährlich ca. 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Das Klinikum Niederlausitz ist Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).

An den Klinikstandorten Senftenberg und Lauchhammer bieten wir ein breites Leistungsspektrum. Mit modernster Medizintechnik, Fachkompetenz, aktuellem Wissen und persönlicher Motivation sind wir für Sie da.

 

Unsere Werte und unser Selbstverständnis sind im Leitbild der Klinikum Niederlausitz GmbH definiert.

 

Aktuelles
06.12. 2019

Landkreis sucht starken Partner für das Klinikum Niederlausitz

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In der Kreistagssitzung am 5. Dezember haben sich Landrat Siegurd Heinze, Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness und der Kreistag mit großer Mehrheit erneut hinter seine größte Beteiligungs- und Tochtergesellschaft gestellt und den „Rettungsschirm“ für die Klinikum Niederlausitz GmbH weiter aufgespannt. Das Liquiditätssicherungsdarlehen, welches der Septemberkreistag mit zwei Millionen Euro befristet bis Ende 2019 beschlossen hat, wurde bis zum 31.12.2020 verlängert und auf fünf Millionen Euro erhöht. Damit ist die Liquidität der Klinikum Niederlausitz GmbH - damit die jederzeitige Zahlungsfähigkeit – auch im nächsten Jahr gesichert.

Darüber hinaus hat der Kreistag die Weichen für die weitere Sanierung und Konsolidierung der Klinikum Niederlausitz GmbH gestellt. Die Klinikum Niederlausitz GmbH soll einen zweiten Eigentümer bekommen. Dies sieht ein Vorschlag der Kreisverwaltung OSL vor, mit dem sich der Landrat, Siegurd Heinze, in der gestrigen Kreistagssitzung des Landkreises OSL in Lauchhammer an die Abgeordneten wandte.

„Mit der Entscheidung, uns einen starken Partner an die Seite zu holen, können wir das Klinikum optimal auf heutige und zukünftige Anforderungen ausrichten. Dabei haben wir keine Zeit zu verlieren“, machte Heinze angesichts der anhaltend angespannten wirtschaftlichen Situation deutlich und bekräftigte seine Absicht, zeitnah Gespräche mit potenziellen Interessenten zu führen. Geprüft werde parallel ein gegebenenfalls notwendiges Ausschreibungsverfahren.

Mit der Entscheidung zu einer strategischen Partnerschaft und einer baldigen Sanierung beabsichtigt die Kreisverwaltung auch, ein positives Signal in Richtung der Patienten und Mitarbeiter zu senden. Ziel sei ein wirtschaftlich stabiles, zukunftsfähiges Klinikum mit weiterhin qualitativ hohem modernen, medizinischem Angebot. Dabei stehe man am Anfang eines mehrere Jahre umfassenden Prozesses, den auch die Mitarbeiter aktiv mitgestalten werden.

Dass sich im Klinikum trotz mehrerer seitens der Geschäftsführung bereits angelaufener Maßnahmen und Prozesse zeitnah eine Veränderung vollziehen muss, verdeutlichen nicht zuletzt das erneut negative Jahresergebnis und die Prognose für das kommende Jahr.

Wie die Veränderungen aussehen könnten, untersucht derzeit das vom Landkreis beauftragte externe Beraterunternehmen WMC Healthcare GmbH. Das auf das Gesundheitswesen spezialisierte und erfahrene Münchener Unternehmen attestiert dem Klinikum in seiner ersten Kurzeinschätzung das notwendige Potenzial, durch gezielte Anpassungsmaßnahmen über die nächsten Jahre hinweg wieder auf Kurs zu kommen.

So habe das Klinikum mit seinen beiden Standorten prinzipiell eine hohe Versorgungsrelevanz für die Region und auch das medizinische Leistungsportfolio sei grundlegend gut aufgestellt. Dennoch gäbe es eine Reihe relevanter Sanierungspotenziale, die durch die Kombination aus operativen und strukturellen Maßnahmen genutzt werden könnten. Konkret bedeutet dies, das sowohl die bestehende Struktur als auch das medizinische Portfolio angepasst werden sollten, um das Klinikum stabil aufzustellen. Darüber hinaus wurden eine ganze Reihe von operativen Ergebnispotenzialen ausgemacht, die sich kurzfristig realisieren ließen. Ein detaillierter Bericht soll bis zum Frühjahr 2020 vorliegen und bildet die Grundlage für die konkrete Sanierungsstrategie.

„Es ist erfreulich, dass die Experten für das Klinikum ein gutes Sanierungspotenzial sehen. Dennoch benötigt eine baldige Sanierung nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Hierfür müssen wir uns jetzt aufstellen, denn auch die finanzielle Unterstützung durch den Landkreis ist nur begrenzt möglich“, unterstrich Heinze die Notwendigkeit der vorgeschlagenen Neuausrichtung.

„Im Klinikum sind in den vergangenen Monaten bereits eine Reihe wichtiger und richtiger Maßnahmen angelaufen. Die anstehende Sanierung und die damit verbundenen laufendenden Aufwendungen und Investitionen können das Klinikum und auch der Gesellschafter Landkreis jedoch nicht allein realisieren“, machte Landrat Heinze mit Blick auf das abermals negative Jahresergebnis 2019 und den Wirtschaftsplan 2020 deutlich.

Eben diese Entwicklung hatte dazu geführt, dass die Kreistagsabgeordneten am Donnerstag über eine Aufstockung und Verlängerung des Landkreis-Darlehens an das Klinikum befinden mussten, um dessen Liquidität zu sichern. Die Mehrheit der Abgeordneten sprach sich am Ende dafür aus, das Darlehen von derzeit zwei auf dann insgesamt fünf Millionen Euro zu erhöhen.

Gleichzeitig stellte Landrat Heinze den Abgeordneten in Aussicht, sich auf die Suche nach einem strategischen Partner zu begeben. Die Ergebnisse sollen möglichst bereits im ersten Quartal 2020 im Rahmen eines Sonderkreistages vorgestellt werden. Ziel ist es, die möglichen Varianten zu diskutieren und anschließend eine zum Klinikum und der Region passende Partnerschaft bereits im kommenden Jahr auf den Weg zu bringen.

Über konkrete Schritte wird weiter offen informiert.

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